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Sie haben eine Schließanlage oder einzelne Schließzylinder der BUGA Schließsysteme AG bzw. BUGA Schließsysteme GmbH (ehemals im Gutenbergring 49b in 22848 Norderstedt) oder
der BUGA Technologies GmbH (ehemals Schützenwall 12-14 22848 22844 Norderstedt)?
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In den letzten Monaten gibt es in den regionalen Medien vermehrt Meldungen über umfangreiche Einbrüche und Diebstähle.
Dies ist unverständlich, da schon geringfügige und somit preiswerte Maßnahmen das einfache Einbruchrisiko deutlich mindern können.
In Rostock hat das Fachgeschäft für Sicherheitstechnik eine kriminalpolizeiliche Zertifizierung (in der Errichterliste des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern gelistet), um eine optimale Beratung und Durchführung der Schutzmaßnahmen ergreifen zu können.
Empfehlung: um Ihnen Erlebnisse (wie im folgenden Artikel dargestellt) zu ersparen, kontaktieren Sie das Fachgeschäft für Sicherheits-Technik (FST) Rostock für eine Planung und Installation von Sicherheitstechnik.
Freitag, 13. Februar 2009 | Hansestadt Rostock
Bad Doberan/Rostock (OZ) - 13 Einbrüche in Einfamilienhäuser über den Jahreswechsel, drei weitere am vergangenen Dienstag in Rethwisch, Dummerstorf und Gehlsdorf, wohl etliche davon am helllichten Tage (OZ berichtete gestern). Derzeit scheint die Zahl der Einbruchsdiebstähle in der Region in die Höhe zu schnellen. Und die Täter - das zeigen die verwüsteten Tatorte - werden gewalttätiger.
"Zahlreiche Spuren" hätten die Beamten an den Tatorten bereits gesichert, meldete die Polizei zu beiden Einbruchsserien. Doch hat in den letzten drei Wochen nicht eine einzige der Spuren zu einem der Täter geführt.
"Die Auswertung der vielen Spuren dauert ihre Zeit", begründet Polizeisprecherin Yvonne Burand. Auch würden die Spuren nicht vor Ort in Rostock bei der Polizeidirektion ausgewertet, sondern beim Landeskriminalamt in Schwerin. Aber egal, ob die klassischen Fingerabdrücke, genetisches Material oder Fußabdrücke - alle diese Spuren führten nur zu einem Täter, wenn sich Vergleichsproben von namentlich bekannten Straftätern in den Datenbanken finden ließen, erklärt die Polizeisprecherin. "Wer bislang nicht in Erscheinung getreten ist, ist dort nicht zu finden." Zumindest aber werden die neuen Spuren akribisch archiviert, um später eventuellen Verdächtigen zugeordnet werden zu können.
Auch der Schnee der vergangenen Tage lieferte Spuren. "Schuhabdrücke, bei denen wir Besonderheiten an den Sohlen feststellen konnten", sagt Yvonne Burand. Werden Verdächtige ermittelt, könnten die Abdrücke als zusätzliche Beweismittel dienen. So lassen einige Spuren der vergangenen Tage auf dieselben Täter schließen, in anderen Fällen zeigte sich, dass die Taten offenbar nicht im Zusammenhang stehen.
Schon vergangenes Jahr fahndete die Polizei nach Tätern, die sich auf Einbrüche in Einfamilienhäuser spezialisiert hatten. Auch sie hinterließen jede Menge Spuren - wurden bislang aber nicht ermittelt. Wegen der Art ihres Vorgehens wurden die Täter von den Ermittlern "die Bohrer" genannt: Mit einfachen Spiralbohrern durchlöcherten sie Fensterrahmen oder Terrassentüren und hebelten mit einem Winkel, etwa aus Schweißdraht, die Fenstergriffe auf. Die Bohrer kamen meist nachts, wenn die Hausbesitzer in der oberen Etage schliefen. Sie stahlen nur, was sie sofort fanden: Uhren, Schmuck und Portemonnaies auf der Anrichte in der Diele, die Kaffeedose mit dem Haushaltsgeld aus der Küche, die Tasche mit dem Laptop. "Die Täter der letzten Einbrüche gehen viel rabiater vor", sagt Yvonne Burand. "Sie hebeln gewaltsam Fenster oder Terrassentüren auf, durchwühlen alle Räume, Schränke, Schubfächer und gehen dabei durchaus nicht zimperlich vor." Die Schäden, die allein durch die Methode des Einsteigens verursacht werden, seien schnell vierstellig. Hinzu kommt der Verlust von Fernsehern, Computern, Handys, Schmuck oder Bargeld.
"Der schlimmste Schaden für die Betroffenen ist aber oft psychischer Natur", berichtet die Polizeisprecherin. "Die Geborgenheit in den eigenen vier Wänden geht verloren. Die Vorstellung, dass ein Fremder da war, alle privaten und intimsten Dinge angefasst und durchwühlt hat, ist für die meisten Einbruchsopfer nur schwer zu verkraften." Oft dauere es Jahre, bis sich die Betroffenen wieder wohl fühlten in ihren Wohnungen.
Erneut macht die Polizeisprecherin auf das kostenlose Angebot der Kriminalpolizei aufmerksam: "Hausbesitzer und Wohnungseigentümer können sich vor Ort von unseren Spezialisten zum Thema Sicherheit beraten lassen." Oft helfen schon Kleinigkeiten, Fenster und Türen sicherer zu machen: ein abschließbarer Griff, eine Jalousie, ein klug angebrachter Sperrhebel. Yvonne Burand: "Und oft haben wir Fälle, in denen es der Hund der Familie ist, der die Einbrecher in die Flucht schlägt."
Allein zum Jahreswechsel schlugen Einbrecher im Landkreis Bad Doberan 13 Mal zu: Heiligabend je zweimal in Bad Doberan und Rostock-Dierkow, einmal in Teterow; am 25. Dezember in Lichtenhagen; am 30.
Dezember in Heiligendamm; Silvester in Warnemünde, Klein Schwaß, Güstrow und Laage; Neujahr in Elmenhorst und am 2. Januar in Kritzmow. Gestohlen wurden Laptops, Uhren, Schmuck, Bargeld, Fernseher, Videokameras und Fotoapparate. In der Regel waren Einfamilienhäuser das Ziel der Einbrecher, aber auch Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (Teterow) wurden von den Tätern heimgesucht.
Tipps zum Schutz vor Einbruchsdiebstählen gibt es in der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle im Haus der Polizeidirektion in der Rostocker Blücherstraße 1-3 sowie im Internet. Die Spezialisten der Rostocker Polizeidirektion beraten auch vor Ort. Termine dafür können unter (0381) 652 22 60 vereinbart werden.
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aktualisiert: 2011